Moosbrand Literatur- und Musikfest
20. bis 22. September 2019
Streifzüge durch die Zeit
Die Lesungen, Gespräche und Konzerte von Moosbrand handeln vom natürlichen Rhythmus des Tages, des Jahres und des Lebens. Sie sprechen von Vergänglichkeit und Erinnerung, von Warten und Erneuerung. Der Fluss der Zeit ist ein Synonym für das Leben selbst, dem Ursprung und der Quelle, von den Ufern, die vorüberziehen und von denen man auf die Wellen des Wassers blickt, und von der Mündung in das Meer. Kunst ist dazu da, den Staub des Alltags von unseren Seelen zu waschen, wusste Pablo Picasso. Die Literatur hebt alle zeitlichen und räumlichen Beschränkungen des Alltags und der Realität auf, befreit die Einbildungskraft und erweitert das Denken und Wahrnehmen. Musik ist eine Zeitkunst, eine Kunst der Innerlichkeit und – der Stille.
Von Licht und Schatten auf diesem gewundenen Weg sprechen die Autoren Christoph Ransmayr, Juni’chiro Tanizaki, Marica Bodrožić und John Burnside. Große Texte wie Marlen Haushofers „Die Wand“ oder Vladimir Nabokovs „Erinnerung, sprich“ werden in den musikalisch-literarischen Lesungen inszeniert. Den Anfang bilden die Geheimnisse der Nacht.
Die Schauspieler Marie Bäumer, Peter Brombacher, Martina Gedeck, Wolfram Koch, Axel Milberg, Angela Winkler und Hanns Zischler geben die Lesungen, Anja Lechner & Pablo Márquez, David Helbock mit seinem Trio, Nils Wülker & Arne Jansen, Maya Homburger & Barry Guy sowie das Klenke Quartett gestalten den musikalischen Part, Iain Galbraith und Hans Jürgen Balmes sind in Einführungen und Gesprächen zu erleben.
Programm unter https://stiftung-nantesbuch.de/veranstaltungen/formate/moosbrand
