Via Nova Kunstfest Corvey 2024

Die Sprache der Sterne

Via Nova Kunstfest Corvey 2024

Das Via Nova Kunstfest Corvey  lud die Besucher zu einer anregenden Expedition in unseren Kosmos ein. An drei Wochenenden 30.8. – 1.9.2024, 6.9. – 8.9.2024, 13.9. – 15.9.2024 fanden Lesungen, Konzerte, Vorträge, Gespräche und eine Familienveranstaltung statt. Alle Veranstaltungen konnten wie geplant durchgeführt werden, es gab krankheitsbedingt nur eine Umbesetzung im Maisky-Trio. Beteiligt waren 71 Künstler aus 16 verschiedenen Nationalitäten und 14 verschiedenen Sprachen. Die Kombination aus zugleich sinnlich-künstlerischem wie geistig-wissenschaftlichem Genuss macht das Besondere des Via Nova Kunstfestes aus. Das Publikum verließ nicht nur euphorisiert und beseelt, sondern stets auch bereichert das Schloss Corvey. Es reagierte wie ein Resonanzkörper auf das Gehörte und spiegelte seine Energie den Künstlern und Wissenschaftlern zurück.

Die Corveyer Mönche haben ausdauernd in den nächtlichen Himmel geschaut. Kometen mit dem Glanz eines Schwertes oder flammende Feuerzungen deuteten sie als Vorzeichen für kommende Geschehnisse. In ihrer Bibliothek lasen sie die antiken astronomischen Lehrbücher und befassten sich selbst mit der Berechnung und Erläuterung des Osterdatums.

Das Via Nova Kunstfest Corvey blickte in den inszenierten Lesungen und Konzerten, in Vorträgen von Astrophysikerinnen und Kunsthistorikern sowie in Gesprächen und der Familienveranstaltung weit in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Universums. Zeitlich und räumlich haben sich die Menschen von altersher an der Konstellation der Sterne orientiert, das Himmelszelt war Sitz von Göttern und Helden, heute erlaubt die astronomische Forschung weitreichende, schwindelerregende Einsichten in den Ursprung und den Fortgang des Lebens.

Die große Schöpfung, das Universum, wird vom Menschen wohl nie ganz entschlüsselt werden. „Die Ewigkeiten gehen vor dem Schleier vorbei und ziehen ihn nicht weg von dem Glanze, den er verhüllet“, las der wunderbare Schauspieler Klaus Maria Brandauer am Sonntag. Mit seiner Lesung aus dem Werk des klassisch-romantischen Dichters Jean Paul beendete er vor ausverkauftem Haus und unter rauschendem Beifall das erste Wochenende des Via Nova Kunstfestes Corvey. Brandauer bedankte sich gerührt und sagte, dass er besonders gern nach Corvey und zum Kunstfest komme. Begleitet wurde er von Robert Schumanns Klavierkompositionen, einfühlsam gespielt vom Arno Waschk. Was vor zweihundert Jahren galt, gilt heute noch immer. Die Astrophysikerin und Philosophin Sibylle Anderl hatte bereits am Tag zuvor in ihrem Vortrag über die Entstehung des Universums „Vom Urknall bis heute“ dem staunenden Publikum erklärt, dass die Wissenschaft selbst heute vor genügend Rätseln steht. Dass es im Universum Schwarze Löcher gibt, ist inzwischen anerkannte Tatsache. Aber noch immer wissen Astrophysiker nicht, woraus sie bestehen. Von den zahlreichen Erklärungsversuchen brachte Anderl zur Anschauung einige mit.

Auf spannenden Pfaden zwischen Dichtung, Wissenschaft und musikalischen Klängen wanderte das begeisterte Publikum drei Tage lang am Sternenhimmel durch die Nacht, natürlich nur symbolisch. Gestartet hatte das diesjährige Kunstfest am Freitagnachmittag mit einem besonderen Konzert: Studenten der Detmolder Hochschule für Musik, das Cello-Quartett aus der Klasse von Professor Alexander Gebert, spielte Werke von Rudolf Matz und Wilhelm Fitzenhagen.

Wie jedes Jahr gab es eine fulminante Rede zur Eröffnung, heute hielt sie die gefeierte Schriftstellerin Anne Weber. Sie sprach sehr persönlich über den Blick in den Himmel, reflektierte poetisch die Tiefe der zeit und fragte nach dem Beginn und der Ausdehnung des Himmels. Sie verriet dem Publikum „Wie man in den Himmel kommt“.

Anschließend sprach der Kunsthistoriker Stefan Trinks über den „Beherzten Griff der Karolinger nach den Sternen“. Er machte anhand kunsthistorischer Funde klar, dass nicht nur Dante das Sternbild „Kreuz des Südens“ kannte, sondern auch schon die Karolinger. Der vor allem aus dem „Tatort“ bekannte Schauspieler Axel Milberg verfolgte am Abend dann in den von ihm gelesenen Texten eine neue Spur: die der Sterne. Von ihm erfuhren die Zuhörer, dass der antike Philosoph Cicero in „Scipios Traum“ schrieb, dem Menschen sei sein Bewusstsein „aus jenen ewigen Feuern, die ihr Gestirne und Sterne nennt“, gegeben. Und der im Mittelalter lebende Chronist Ekkehard von Aura berichtete, wie sich die gen Palästina ziehenden Kreuzfahrer auf ihrem Weg von den Sternen leiten liessen. Vom Dichter und Pilot Antoine de Saint Exupéry berichtete Milberg, wie jener staunte, dass wir unsere Geschichte mit ganz anderen Augen erst von oben sähen.

Passend dazu spielte die Christian Benning Percussion Group das für Musiker wie Zuhörer besonders herausfordernde Stück „Pleiades“ für sechs Schlagzeuge von Iannis Xenakis. In den komplizierten rhythmisch dröhnenden, schrillen und ächzenden Tönen konnte man sich besonders plastisch das Entstehen des mit bloßem Auge sichtbaren Sternhaufens am nächtlichen Himmel, das Schieben von Gesteinsmassen, das ewige Kreisen der einzelnen Plejadensterne im Kosmos vorstellen.

Die Schauspieler Maren Eggert und Max Simonischek lasen am nächsten Abend Texte aus Gegenwart wie Vergangenheit und aus unterschiedlichen Weltgegenden und Kulturen. Das große Thema dieses Samstagabends war „Die Nacht mit ihrem schwarzen Kleid“, so besang sie schon der Dichter Euripides. Der US-amerikanische Essayist, Übersetzer und faszinierte Sternen-Gucker Eliot Weinberger schrieb einen ganzen Zyklus über Sterne. Seine wichtigste Frage: Sterne – was sind sie? Sein zauberhafter poetischer Text erzählte, wovon die Menschen auf der Welt zu allen Zeiten glaubten, was die Sterne wohl seien. Mit Christoph Ransmayr standen die Zuhörer unter dem Nachthimmel von Jaipur und nahmen am großen Fest zur Sonnenwende mit Millionen von Drachen teil. Vom Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah erfuhren sie über sein von deutschen Kolonialherren zerstörtes Paradies, die Nacht in Ostafrika ist gefährlich. Dass der Sternenhimmel ein Buch ist, in dem man lesen kann, hörten die Zuhörer aus der isländischen Erzählung von Jón Kalman Steffánsson. Auf Violine und Klavier begleiteten Michael Barenboim und Natalia Pegarkova-Barenboim die Lesung mit Mendelssohns „Liedern ohne Worte“, einer nahezu kosmischen Musik, die „keinen Text hat und ihn auch nicht braucht“, wie die künstlerische Leiterin Brigitte Labs-Ehlert in ihrer Einführung, der jeweiligen Veranstaltung vorangegeben, mitteilte. Mit stehenden Ovationen forderte das Publikum Zugaben, die die Künstler gern gaben. Musiker haben es bei Zugaben leichter, aber Simonischek fiel etwas Besonderes ein: Die Hand von Schauspielerin Maren Eggert haltend, rezitierte er spontan ein Liebesgedicht.

Noch weiter zurück als zu Euripides, in die Zeit der griechischen Götter, hatte bereits am Nachmittag der begnadete Erzähler Michael Köhlmeier sein Publikum entführt. Es hörte gebannt und nahezu berauscht zu und bedankte sich mit nicht endenwollendem Applaus. Köhlmeier ließ Sagen von den Verführungen der Götter bildlich auferstehen. Mit schlechtem Gewissen wollten die Olympier, allen voran Göttervater und Frauenheld Zeus, anschließend Opfer und Zeugen ihrer Verfehlungen wie Cassiopeia und Andromeda als Sternbilder in den Himmel abschieben. Uns Menschen wurden die göttlich feigen Handlungen damit aber nur umso sichtbarer, und das bis heute.

 

Vor über vierhundert Jahren schrieb der italienische Universalgelehrte Galileo Galilei in sein Tagebuch den revolutionierenden Satz, dass der Himmel abgeschafft sei. Mit Hilfe des neu entwickelten Fernglases waren von ihm Mond und Sterne auf noch nie gesehene Weise betrachtet worden. „Der endliche, geordnete Kosmos verwandelte sich in die Welt der Moderne: ein unendliches Universum ohne hierarchische Struktur, in dem auch der Mensch ein neues Selbstbewusstsein erhält. Die Frage nach der ethischen Verantwortung stellt sich immer wieder neu und aktuell, gerade wenn man bedenkt, welches Geschäft mit den Sternen, den privaten Raketenflügen in das Weltall unternommen wird. Brechts Drama ist ein Lehrstück über den Umgang mit Wahrheit, Wissen und Macht.“ (Einführung Labs-Ehlert) Der Schauspieler Gerd Wameling las Auszüge aus Bertolt Brechts Drama „Leben des Galilei“. Galilei sagt zu seinem Schüler: „Denn wo der Glaube tausend Jahre gesessen hat, eben da sitzt jetzt der Zweifel… Die Himmel, hat es sich herausgestellt, sind leer. Darüber ist ein fröhliches Gelächter entstanden.“ Brecht ging es um die Verantwortung des Einzelnen im Kontext der modernen Wissenschaft. Kongenial dazu spielte die Capella de la Torre unter der Leitung von Katharina Bäuml Musik von Claudio Monteverdi, dem tonangebenden Komponisten in Italien um 1600. Monteverdi und Galilei sahen wie damals auch Kepler, Bacon, Shakespeare und Rubens die Welt und den Menschen neu und veränderten damit den Kulturraum Europa für immer.

Über den beeindruckenden Fortschritt in der Wissenschaft seit Galilei erfuhr das Publikum am nächsten Tag vom Astrophysiker Michael Steinmetz aus seinem Vortrag „Galaktische Ausgrabungen mit einer Million Sterne“. Den Wissenschaftlern ist inzwischen bekannt, dass die sichtbare Milchstraße am Himmel nur ein kleiner Ausschnitt aus der gesamten Milchstraße ist. Und dass die Sterne, genauer betrachtet, farbig glühen. Max Planck fand heraus, dass es mit den unterschiedlichen Temperaturen der Himmelskörper zu tun hat, je heißer ein Stern desto blauer und je kühler desto rötlicher leuchtet er. Wir haben gute Chancen, meinte Steinmetz, dass wir bereits in den nächsten zwanzig Jahren aus den bis dahin gesammelten Daten erfahren werden, ob es weiteres biologisches Leben im Universum gibt, unter anderem sei freier Sauerstoff dafür der Indikator.

Was es mit der berühmten Himmelsscheibe von Nebra auf sich hat, davon berichtete der Historiker Kai Michel. Schon allein die Geschichte ihres Fundes hörte sich spannend wie ein Krimi an. Mit ebensolch kriminologischer Hartnäckigkeit konnte schließlich auch herausgefunden werden, dass die schallplattengroße Bronzescheibe eigentlich ein Notizzettel mit einer Anweisung darstellt. In der noch schriftlosen Zeit vor 3600 Jahren erinnerte sie die Menschen daran, dass diese regelmäßig einen Schaltmonat in ihren Kalender einschieben mussten. Vermutet wird, dass das für Mitteleuropa damals ungewöhnliche Wissen aus Mesopotamien importiert wurde.

Am Abend dann gab es im brechend vollen Kaisersaal als Höhepunkt Sternstunden der Renaissance. Der aus Film und Theater bekannte Schauspieler Ulrich Noethen las mit magischer Stimme Auszüge aus Gedichten, Geschichten und Abhandlungen vor allem aus dieser Epoche. Wie sehr Sterne damals wie heute bewundert und bestaunt werden, lässt Andreas Gryphius in seinem Gedicht „An die Sternen“ ahnen, sie sind Lichter, „die ich nicht auf Erden satt kann schauen“, sind Diamanten, Wächter und Fackeln für uns Menschen. Michael Scotus’ Himmelsbeschreibung „Liber Introductorius“ zählt zu den einflussreichsten zur Himmelskunde geschriebenen mittelalterlichen Texten. Scotus gibt eine umfassende Einführung in die Astrologie und erläutert von damaligem Wissensstand aus die Sternzeichen. Dass er die Zahl der die Tierkreiszeichen umschreibenden Sterne mit höchstens 1600 angab und dass sie sich im „höheren Teil des Himmels, der als Fixsternsphäre bezeichnet wird“, angab, ließ das Publikum heute ein wenig schmunzeln.

Das Maiski-Trio spielte dazu Schumann und Brahms so innig und leuchtend wie ein Himmel voller Sterne. Neben Lily und Sascha Maisky hatte der ukrainische Cellist Aleksey Shadrin den Part von Mischa Maisky übernommen, der leider erkrankt war und der deshalb statt seiner Shadrin empfohlen hatte. Der junge, hochbegabte Cellist war in der Tat eine Entdeckung.

Beschlossen wurde das zweite Kunstfest-Corvey-Wochenende mit Shakespeare- Begegnungen und leitenden „Sternen für jedes Schiff im Sturm“. Shakespeares Dramen handeln stets von existenziellen Fragen, Dmitri Shostakovichs achtes und Mendelssohns sechstes Streichquartett wurden in schwierigen Zeiten geschrieben. Der russische Komponist erlebte Stalins Terror, Mendelssohns Schwester Fanny war kurz zuvor gestorben. Angela Winkler rezitierte Auszüge aus „Macbeth“, „King Lear“, „Richard III.“ und „Der Sturm“. Gehe es einmal schlecht mit unserem Glück, meint der Narr in „König Lear“, so schieben wir es auf die Sterne. König Richard III. antwortet auf die an sich selbst gerichtete Frage, was er denn fürchte, in Richtung auf den Menschen zeigend: „Mich selbst!“ Und Angela Winkler sprach natürlich Hamlets berühmten Monolog „Sein oder Nichtsein“, der an die legendäre Inszenierung Peter Zadeks von 1999 erinnerte, in der Winkler die Titelrolle spielte. Die Übergänge zur Musik, wunderbar interpretiert vom delian::quartett, waren fließend.

 

Begonnen hatte das abschließende Wochenende am Freitagabend mit dem „Rilke-Projekt“ der Musiker Richard Schönherz, Ali Neander und Dominik Steegmüller. Die Texte von Rainer Maria Rilke las die Schauspielerin Nina Hoger. Rilke schrieb, seine Verse seien nicht Gefühle, wie die Leute meinten, sondern Erfahrungen. In Rilkes wunderbaren Liebesgedichten „liegen die Nächte vor dir auf den Knien“, das Paar ruht „ganz im Raum, in dem die Sterne sich sicher fühlen“.  Diese Veranstaltung mit Rilke-Gedichten zu den Sternen war eine Premiere.

 

Großen Zuspruch fanden die beiden Vorträge am Samstagnachmittag. Neu in diesem Jahr war, dass die nachmittäglichen Vorträge vor allem von hochkarätigen Naturwissenschaftlern gehalten wurden. Der Physiker Matthias Junker versuchte auf die eigentlich unbeantwortbare Frage „Wie endet das Universum? Eine kurze Reise an das Ende der Zeit“ zu antworten. Noch immer ist nicht geklärt, ob unser Universum von einem sogenannten Singularitätspunkt aus mit einem Big Bang, also einem Urknall, begann und logischerweise dann auch am Ende wieder zu einem solchen Punkt implodieren könnte. Oder ob unser aus Millionen von Galaxien bestehende Universum eine ganz andere Entwicklung nahm und nimmt. Zwar sind wir heute bedeutend weiter in unserer Erkenntnis als noch zu Zeiten von Aristoteles. Doch wirklich gesichert ist bislang nur, dass mit jeder neuen Erkenntnisstufe ein ganzes Weltbild erneut in Frage gestellt werden muss. Wie damals zu Keplers Zeit, als die Entdeckung neuer, weil nur mit einem Fernrohr sichtbarer Sterne das fest verankerte Aristoteles‘sche Weltbild plötzlich ins Wanken brachte.

 

Ganz anders sieht der Himmel in der Kunst aus. Vom Phänomen der Nacht bei Caspar David Friedrich und in der Kunst der Romantik berichtete der Kunsthistoriker Christoph Orth. Der Kulturhistoriker Manfred Osten untersuchte die Heiligsprechung der Nacht bei Goethe und Caspar David Friedrich. Friedrichs Credo war, ein Maler solle malen, was er eben gerade nicht sieht. Vielmehr solle er das unsichtbar Dahinterliegende, Transzendente für den Betrachter sichtbar machen. Goethe sah die Nacht als ein mit dem Tod verbundenes Symbol der Ewigkeit, für Friedrich war sie auch ein Symbol der Liebe. Goethes Nachtaffinität gipfelte in den Worten, dass der Mensch ein dunkles Wesen sei, das nicht wisse, woher es komme noch wohin es gehe. Von Friedrich ist ein Gedicht überliefert mit dem Titel „Die Erde liegt im Dunkeln“. Nach den ohnehin schon interessanten Vorträgen gab es in einem gemeinsamen Gespräch noch einen brillanten Gedankenaustausch. Osten zitierte unter anderem einen provokanten Satz Goethes, der meinte, wir besitzen die Kunst, um nicht an der Wahrheit zugrunde zu gehen.

 

Anknüpfend an den Nachmittag besang am Abend der Schauspieler Robert Stadlober mit zwei poetischen Werken aus unterschiedlichen Jahrhunderten die Nacht. Das Publikum hörte „Hymnen an die Nacht“ von Novalis und „Nacht“ von Etel Adnan. „Zugemessen ward dem Lichte seine Zeit; aber zeitlos und raumlos ist der Nacht Herrschaft“, schreibt Novalis, der seinen frühromantischen Gedichtzyklus unter anderem nach dem schmerzvollen Verlust seiner frühverstorbenen Verlobten Sophie von Kühn verfasst hatte. Dazu passte hervorragend die Musik des bekannten Jazztrompeters Till Brönner und des Kontrabassisten Dieter Ilg, die u. a. Stücke aus ihrem Projekt „Nightfall“ spielten.

 

Das Via Nova Kunstfest Corvey 2024 ging mit einem beeindruckenden Finale zu Ende. Das Publikum feierte am Sonntagvormittag mit stehenden Ovationen das renommierte Schauspielerpaar Jens Harzer und Marina Galic, die Gesänge an die Sonne von Echnaton bis Ingeborg Bachmann lasen. Dazu spielt das Minetti-Quartett das „Sonnenaufgangsquartett“ von Joseph Haydn und, mit Sharon Kam an der Klarinette als Gast, das Klarinettenquintett A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. „Schön bist du, lebendige Sonne“, dieses strahlend helle Motto der Matinee war ein zukunftsweisender Abschluss des dreiwöchigen, an Sternen und Himmel ausgerichtete Festival.

 

Künstlerische Leitung: Brigitte Labs-Ehlert

Gefördert von

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kunststiftung NRW,  Kreis Höxter, Stadt Höxter

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